Lange Nacht der Museen: Crime in Berlin
29. August 2026
Durchgehend von 18 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht!
Tickets und Preise
Tickets gibt’s ab 3. August 2026 online.
vom 3. bis 16. August: regulär 15 Euro | ermäßigt 12 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
ab 17. August: regulär 23 Euro | ermäßigt 17 Euro | Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
Wir sind dabei!
Programm
Ephraim-Palais
18 – 2 Uhr | durchgehend | Salon (Erdgeschoss)
Mitmach-Station
Mugshot-Selfie-Station
Hier wirst du zum Gesicht der kriminellen Unterwelt: Mach dein eigenes Fahndungsfoto und erlebe, wie KI dich zum:zur „Tatverdächtigen“ macht! Schnappschuss, Mugshot, Printout – dein persönlicher Crime-Moment zum Mitnehmen.
18 – 2 Uhr | durchgehend | BerlinZEIT (1. Obergeschoss links, Raum „Aufbau als Wettlauf“)
Mitmach-Station
Mit „Pitty“ auf der Flucht
Passend zum Thema „Crime in Berlin“ verwandelt sich ein DDR-Motorroller vom Typ „Pitty“ in eine Selfie-Station. Nutz die einmalige Gelegenheit für einen rasanten Schnappschuss – ein Bild, das bleibt.
18:30 Uhr + 19:30 Uhr + 20:30 Uhr | 30 Minuten | BerlinZEIT (Treffpunkt: Foyer)
Führung
Kriminalfall Alt-Berlin
Dem Verbrechen auf der Spur! Museumskurator Gernot Schaulinski führt durch die Dauerausstellung BerlinZEIT. Dort leitet er die Ermittlungen zu Objekten aus frühen Jahrhunderten der Stadtgeschichte.
Sprache: Deutsch
19 Uhr + 20 Uhr + 21 Uhr | 20 Minuten | Salon (Erdgeschoss)
Musik
Kurt – Die Nacht, der Lärm, das Lied
Zwischen Halbwelt und Großstadt-Melancholie: Sängerin Melanie Schmidli und Gitarrist Martino Dessi spielen weniger bekannte Lieder von Kurt Weill zwischen Jazz und Chanson. Sie handeln von Macht, Einsamkeit und Verführung, von Gestalten der Nacht und den Grauzonen der Großstadt.
22 – 1 Uhr | durchgehend | Salon (Erdgeschoss)
Musik
Sing deinen Song – Karaoke zum Mitmachen!
Ganz nach deinem Geschmack kannst du Crime-Songs aus unserem großen Karaoke-Katalog performen – von „I Fought the Law“ über „Bonnie and Clyde“ bis zu „Smooth Criminal“. Die Drag-Queens Nancy Nutter und Oozing Gloop unterstützen dich bei der Song-Auswahl und moderieren.
Sprache: Englisch
Nikolaikirche
18 Uhr + 20 Uhr + 22 Uhr + 24 Uhr + 1 Uhr | 30 Minuten | im Museum
Musik
Crime! Orgelmusik aus Film, Fernsehen und Verbrechen
Organist Jack Day lädt zu einem Orgel-Abend zwischen Kino, TV und Unterwelt ein. Er spielt Melodien, die wahrscheinlich jeder Krimi-Fan mit Spannung und Geheimnis verbindet – Kurt Weills „Mackie Messer“, Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-Moll“ oder die Titel-Melodien aus „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.
19 Uhr + 23 Uhr + 0.30 Uhr Uhr | 30 Minuten | am Stadtmodell
Kurzführungen
Zwischen Pranger und Galgen
Wo heute das Rote Rathaus steht, stand früher das alte Berliner Rathaus mit der angebauten Gerichtslaube. Hier wurde öffentlich über Schuld oder Unschuld verhandelt, hier fielen Urteile über Leben oder Tod. Dieb:innen wurden am Pranger angekettet und verspottet, andere wurden gehängt. Die Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania führt am Großmodell der mittelalterlichen Stadt durch spannende Geschichten.
Sprache: Deutsch
21 Uhr | 30 Minuten | Treffpunkt: Kasse
Kurz-Führung
Ein Lutheraner gegen die Staatsmacht
1613 trat der brandenburgische Kurfürst von Luthers Glauben zum Calvinismus über. Damit war Berlin in den calvinistischen Hof und eine lutherische Bevölkerung geteilt. Sein Enkel und Nachfolger wollte den Calvinismus durchsetzen. Als er Gleichgesinnte in höchste Ämter beförderte, leisteten lutherische Prediger Widerstand, darunter Nikolaikirchen-Pfarrer Paul Gerhardt. Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania erzählt vom Berliner Kirchenstreit, einem religiösen „Kriminalfall“.
Sprache: Deutsch
Knoblauchhaus
18 Uhr + 20 Uhr + 22 Uhr + 24 Uhr | 30 Minuten | 1. Obergeschoss
Musik
Lyra-Klavier
Von Gänsehaut-Momenten und dem Mysterium Tod: Mit einem Schuss Ironie lässt Pianistin Grit Schulze dich und das historische Lyra-Klavier erschauern. In der Langen Nacht der Museen spielt sie Musik aus Kriminal-Filmen (zum Beispiel „Miss Marple“, „Der dritte Mann“) und Stücke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Edvard Grieg. Sei dabei!
19 Uhr + 23 Uhr | 30 Minuten | Salon (Erdgeschoss)
Führung
Der große Silberdiebstahl von 1798
Am 7. Januar 1798 abends stiegen Einbrecher ins Knoblauchhaus ein. Sie nahmen alles mit, was wertvoll war: Silberbesteck, goldene Uhren und viel Geld. Den Hintergrund zum historischen Kriminalfall liefert Dr. Jan Mende, der Museumskurator im Knoblauchhaus.
Sprache: Deutsch
21 Uhr + 0:30 Uhr | 30 Minuten | Salon (Erdgeschoss)
Führung
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Um 1800 gab es viel Schmuck aus Silber. Aber was war damals wirklich en vogue? Unsere Schmuck-Spezialistin Carolin Haas informiert über Mode-Trends und Preise vor rund 200 Jahren.
Sprache: Deutsch
BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum
Live-Speaker*innen geben spontane Mini-Führungen und kommen mit dir ins Gespräch. Kein Treffpunkt. Du findest sie überall in der Ausstellung.