Aus Stadtmuseum Berlin wird Berlin Museum
Neuer Name und neuer Auftritt
In eigener Sache
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin am 25. Juli 2026 sind unsere Gedanken bei der Verstorbenen, den Verletzten und ihren Angehörigen, Freund:innen und Nahestehenden. Unsere Solidarität gilt der queeren Community und allen, die sich für ein freies, offenes und solidarisches Berlin einsetzen.
Die Vorstellung unseres neuen Namens am 27. Juli 2026 war lange geplant. Gerade in diesen Tagen wollen wir zeigen, wofür wir als Berlin Museum stehen: für eine offene, freie und vielfältige Stadtgesellschaft.
Neuer Name und neuer Auftritt für Berlins Museum zur Geschichte und Gegenwart der Stadt
Das Stadtmuseum Berlin heißt ab jetzt Berlin Museum. Der neue Name und das neue Erscheinungsbild bilden das Dach für alle Standorte und ihre vielfältigen Programm- und Sammlungsformate.
Berlin-Geschichte erzählt von vielen Anfängen, von gewachsenen Kiezen, von Migration und von Ost und West. Der Name Berlin Museum passt also zu einer Museumsgruppe, die die vielen Geschichten, Perspektiven und Widersprüche der Stadt an unterschiedlichen Orten erlebbar macht sowie mit der Stadtgesellschaft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verhandelt: Er stellt Berlin an die erste Stelle.
Sophie Plagemann, Künstlerische Direktorin des Berlin Museums, sieht darin einen wichtigen Schritt:
„Berlin ist unser Thema – und das in all seinen Facetten. Unsere Stadt ist vielstimmig, geprägt von Brüchen und Widersprüchen, fordert heraus und fasziniert uns. Das zeigen wir in unserem vielseitigen Programm und von nun auch in der Gestaltung unserer Außenkommunikation.“
„Berlin Museum ist ein Name, der sofort verständlich ist“, sagt Marco Barsda Oft, Leiter Marketing und Kommunikation. „Er ist der gemeinsame Rahmen für unsere zahlreichen Standorte und Projekte. So wird aus vielen einzelnen Angeboten ein gemeinsamer Auftritt.“
Ein Auftritt – so vielfältig wie Berlin
Berlin lässt sich nicht mit einer einzigen Stimme erzählen. Und deshalb auch nicht in einer einzigen Schrift. Das neue Corporate Design greift Schriftbilder aus dem Berliner Stadtbild auf – von Straßenschildern über U-Bahn-Stationen bis zu handgemalten Späti-Schildern – und kombiniert diese.
Auch die bunte Farbpalette orientiert sich an der Stadt. Sie greift Materialien, Oberflächen und Lichtstimmungen Berlins auf. Die Internetseite www.berlin.museum erscheint in diesem Sinne bei jedem Besuch in einer anderen Farbgebung.
Entwickelt wurde der neue Markenauftritt gemeinsam mit der Berliner Agentur Stan Hema.
Über das Berlin Museum
Das Berlin Museum ist der Markenname der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Das Berlin Museum gehört zu den größten stadtgeschichtlichen Museen Europas. Seine Sammlung umfasst rund 4,5 Millionen Objekte und Dokumente, die schrittweise digital zugänglich gemacht und in Ausstellungen präsentiert werden.
Die Standorte des Berlin Museums sind das Ephraim-Palais, das Knoblauchhaus und die Nikolaikirche im Nikolaiviertel. Außerdem das Museumsdorf Düppel in Steglitz-Zehlendorf, BERLIN GLOBAL im Humboldt Forum sowie das Atelier Jeanne Mammen am Kurfürstendamm.
Das Märkische Museum am Köllnischen Park ist derzeit wegen umfangreicher Erneuerungsarbeiten geschlossen. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Marinehaus entsteht hier bis 2028 ein neuer Kulturstandort für alle Berliner:innen.
Zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehören zudem unselbständige Stiftungen wie das Archiv der sozialen Künstlerförderung und das Projekt Lern- und Erinnerungsort Kolonialismus.
Highlights im August und September 2026 am Berlin Museum:
14.08./30.09.
„Über Grenzen. Ziehen, Einreißen und Verschieben“
Eine Veranstaltungsreihe bei BERLIN GLOBAL – 65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer. Lesungen, Gespräche und Diskussionen
Noch bis 23.08.
„Sommer im Freilichtmuseum. Raus ins Grüne“
Ganztägiges Sommerferienprogramm im Museumsdorf Düppel
06.09.
„Sonntag im Nikolaiviertel“
Familientag mit freiem Eintritt in die Nikolaikirche, das Knoblauchhaus sowie das Ephraim-Palais
10.09.
Eröffnung „Geteiltes Leben – Kunst und Migration in Berlin“
im Ephraim-Palais. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Gropius Bau
12./13.09.
„Tag des offenen Denkmals“
Freier Eintritt in die Nikolaikirche, das Knoblauchhaus sowie das Ephraim-Palais
Weitere Informationen: www.berlin.museum/hallo