Helga-Goetze-Stiftung
Die unselbstständige Stiftung am Berlin Museum bewahrt das künstlerische Werk der Berliner Künstlerin Helga Goetze (1922-2008).
Die 2020 gegründete Stiftung der Frauenaktivistin und Feministin Helga Goetze (1922 – 2008) umfasst rund 280 stilistisch einzigartige Stickbilder unterschiedlicher Formate und rund 300 Grafiken, teils Vorzeichnungen, mit feministischen Botschaften und außergewöhnlichen kulturgeschichtlichen Aussagen. Die Arbeiten reichen von den frühen 1970er bis in die 1990er Jahre.
„Tabu-Brecherin“
Helga Goetze gilt allgemein noch heute als „primäre Tabu-Brecherin“ und frühe Vertreterin der queeren Berliner Szene. Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich auch schon digitalisiert im Frauenforschungs, -bildungs- und -informationszentrum (FFBIZ). Die Stiftung am Berlin Museum dokumentiert einen wichtigen Baustein der Berliner Frauenemanzipation und erlaubt Einblicke in die Diversität Berliner Subkultur. Mit rund 600 Objekten ist die Helga-Goetze-Stiftung eine willkommene Erweiterung zum Thema Berliner Künstlerinnen.
Ihr Kontakt
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Dr. Christine Heidemann
Stellv. Leitung
Sammlungskuratorin für zeitgenössische Kunst und unselbständige Stiftungen
Bereich Sammlung
E-Mail
(030) 353 059-850 oder (0175) 4310813