Jüdisches Leben

Schon zur Gründungszeit war Berlin auch ein Ort jüdischen Lebens. Über Jahrhunderte haben Berliner:innen, die zur jüdischen Gemeinde zählten oder aus Familien mit Wurzeln im jüdischen Glauben stammten, die Stadt geprägt. Der Lebensweg vieler ist untrennbar mit ihr verbunden. Begegnen Sie hier einigen von ihnen und entdecken Sie Orte und Sachzeugnisse jüdischen Berliner Lebens.

Ansicht der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße, Gemälde von Emile de Cauwer, 1865
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Oliver Ziebe

Hans Rosenthal

Von den 1960er bis in die 1980er Jahre war der Holocaust-Überlebende Hans Rosenthal (1925 – 1987) einer der beliebtesten Showmaster im deutschen Radio und Fernsehen.

Das „Silber-Sonderinventar“ des Märkischen Museums

Sie lagern in einem Metallschrank im Sammlungsdepot des Berlin Museums: knapp 500 Löffel, Kinderklappern und andere Silberstücke aus jüdischem Besitz.

360°-Tour durch das Museum Knoblauchhaus

Entdecke das ehemalige Wohnhaus der Kaufmannsfamilie Knoblauch, eins der letzten Berliner Bürgerhäuser der Biedermeierzeit.

Das Ephraim-Palais

Mitten einer Stadt, die sich ständig verändert, wirkt das Ephraim-Palais wie ein Stück Beständigkeit. Aber der Eindruck täuscht.

Die Familie Beer-Meyerbeer-Richter

Ab dem 17. Jahrhundert haben Mitglieder dieser Familie das geistige und wirtschaftliche Leben Berlins nachhaltig geprägt.

Eva Kemlein

Als Grenzgängerin zwischen Ost und West wurde die gebürtige Charlottenburgerin Eva Kemlein (1909 – 2004) zu einer der bedeutendsten Fotografinnen der Nachkriegszeit. Am 8. August 2004 verstarb sie.

Max Reinhardt

Max Reinhardt (1873–1943) war einer der bedeutendsten Bühnenkünstler:innen des 20. Jahrhunderts. Von Berlin aus beeinflusste er das europäische und amerikanische Theater.