Erzählsalon Migration: Schultern, auf denen wir stehen

Künstlerisches Erbe in der Migrationsgesellschaft

Chetna Vora am Set von „In der Kunst sind wir alle Kinder“, einem Film über den Maler Rolf Werner. Bansin, 1976
© & Foto: Lars Barthel
Wandmalerei des lateinamerikanischen Künstlerkollektivs „El Frente“ am Checkpoint Charlie, West-Berlin, 1980er Jahre
© & Foto: Privatarchiv Cecilia Boisier

In dieser Folge unserer Veranstaltungsreihe fragen wir: Was bleibt vom künstlerischen Wirken früherer Generationen?

Preise
Regulär: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro
Kinder: unter 6 Jahren kostenfrei
Ort
Treffpunkt: Salon (Erdgeschoss)
Termin
Dauer
2 Stunden

Welche Geschichten stecken in einem Bild, einem Lied oder einem Erinnerungsstück? Im „Erzählsalon Migration“ sprechen wir anhand persönlicher Objekte und Dokumente darüber, wie Geschichten, Erfahrungen und künstlerische Impulse von Generation zu Generation weitergegeben werden. Gern kannst du eigene Erinnerungsstücke mitbringen und deine Erfahrungen teilen. So entsteht ein Austausch über Erinnerungen, Migration und gelebte Geschichte.

An diesem Abend sind Töchter und Enkelinnen von Künstler:innen aus der Ausstellung „Geteiltes Leben. Kunst und Migration in Berlin“ zu Gast. Sie sprechen über die künstlerische und politische Arbeit ihrer Eltern und über Spuren von den Aufbrüchen der 1970er/80er Jahre in ihrem eigenen Schaffen. Was können wir daraus lernen? Wie prägen Erfahrungen von Migration und Exil nachfolgende Generationen? Und was bedeuten Erinnerungen für das eigene Selbstverständnis?

Nach dem Gespräch lassen wir den Abend mit einem Umtrunk ausklingen.

Mit:
Neelesha Barthel | Filmemacherin, Tochter von Chetna Vora
Süreç Özcan | Mediale Beraterin / Sängerin, Tochter von Ertekin Özcan
Melissa Skármeta Moraga | Tänzerin/Performerin, Enkelin von Cecilia Boisier
 
Live-Musik:
Tara Meena | Sängerin/Schauspielerin, Enkelin von Chetna Vora und Tochter von Neelesha Barthel
 
Moderation:
Aurora Rodonò und Antonia Welch Guerra | Berlin Museum, Co-Kuratorinnen von „Geteiltes Leben“

Berlin-Kreuzberg, zwischen 1975 und 1980. Nachdem die Bundesrepublik ab den 1950er Jahren Arbeitsmigrant:innen aus Italien, Griechenland und der Türkei angeworben hatte, machten sich einige der so genannten Gastarbeiter in den 1970er Jahren selbstständig und eröffnen eigene Restaurants – sie wurden Gastwirt:innen.
© Stiftung Stadtmuseum Berlin | Foto: Ludwig Binder

Der Erzählsalon Migration

Mit dem „Erzählsalon Migration“ bietet das Berlin Museum eine vierteljährliche Veranstaltungsreihe. Darin teilen Akteur:innen aus migrantischen bzw. diasporischen Communitys ihre Migrations- und Widerstandsgeschichten. Ganz im Sinne des Story-Tellings und der Oral History geht es darum, Alltagsgeschichten aus der Perspektive der Migration zu teilen. Das Setting ist informell: Die Teilnehmer:innen tauschen Erfahrungen aus, stellen Fotoalben, Musik oder Videos vor, die ihre Geschichte(n) begleiten. Die Besucher:innen sind dazu eingeladen, eigene Objekte, Fotos oder Dokumente mitzubringen.

Gefördert durch:

Tickets

Museums-Eintritt

Kombi-Ticket
15 Euro
Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Nikolaikirche, Ephraim-Palais, Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (bitte Öffnungszeiten beachten)
 
Einzel-Ticket
7 Euro
Tagesticket für das Museum
 
Eintritt frei
Mit Ermäßigungsnachweis
Für Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren, Studierende, Azubis, FSJ-/FÖJ-/BFD-Leistende, Berlin-Ticket-S-Inhaber:innen, Schwerbehinderte (mind. 50 % GdB) sowie deren anerkannte Begleitperson, Geflüchtete (mit gültiger Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung/eAT sowie ukrainischem Pass oder gültiger Aufenthaltsgenehmigung der Ukraine), Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, ALG I), Inhaber:innen der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Inhaber:innen von Super-Ferienpass / Berliner Familienpass, ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V. (außer Museumsdorf Düppel), des Fördervereins Museumsdorf Düppel e. V., des Förderkreises Museum Knoblauchhaus e. V. sowie Medien-Vertreter:innen mit gültigem Presseausweis.

Info & Service

Öffnungszeiten

Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen

abweichende Öffnungszeiten:
Sa | 29.08. | 10 – 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Do | 24.12. | geschlossen (Heiligabend)
Fr + Sa | 25. + 26.12. | 12 – 18 Uhr (1. + 2. Weihnachtstag)
Do | 31.12. | geschlossen (Silvester)
Fr | 01.01.2027 | 12 – 18 Uhr (Neujahr)

Es gilt die Besuchsordnung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Für Kinder

In der Ausstellung „BerlinZEIT“ laden Stationen zum Mitmachen, Anfassen und Ausprobieren ein. Außerdem liegt ein kostenfreies Begleitheft für Kinder an unserer Kasse bereit. Unser Team vor Ort hilft euch gerne weiter.

Museums-Shop

gleiche Öffnungszeiten wie das Museum

Anfahrt

Poststraße 16
10178 Berlin

Kontakt

Infoline
030 240 02 – 162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
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Termine

Erzählsalon Migration: Schultern, auf denen wir stehen

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In dieser Folge unserer Veranstaltungsreihe fragen wir: Was bleibt vom künstlerischen Wirken früherer Generationen?