Aufbau der Präsentation
© Stiftung Stadtmuseum Berlin | Foto: Birgita Martens

Ein Match haben!

Junior-Kurator:innen im Knoblauchhaus

(Selbst-)Liebe und Freundschaft in der Biedermeier-Zeit und heute

Im Projekt „Ein Match haben!“ haben Schüler:innen einer 11. Klasse des Thomas-Mann-Gymnasiums (Märkisches Viertel) untersucht: Was war bei der Partnersuche im 19. Jahrhundert wichtig – und was hat das mit uns heute zu tun?

Die Berlinerin Ottilie von Graefe (1816–1898) hinterließ ein Portrait-Album mit Zeichnungen junger Frauen. Davon ausgehend hinterfragten die Schüler:innen Erwartungen und soziale Regeln von damals und verglichen sie mit heutigen Ideen zu Beziehungen und Partnerschaft.
Historische Zeichnungen
© Stiftung Stadtmuseum Berlin | Foto: Stefanie von Schröter

In ihrer kuratierten Präsentation zeigten die Schüler:innen ihre Projektergebnisse in Form von sechs Schattenrissen im Knoblauchhaus. Über eine Audiostation hörten Besucher:innen die von den Schüler:innen entwickelten fiktiven Lebensgeschichten der historischen Figuren und konnten sich ihr eigenes „Match“ zusammenstellen. Dabei wurde deutlich, welche Werte, Erfahrung und Lebensentscheidungen die Menschen von damals mit unserer Gegenwart verbinden.

Durchführung:

Imke Küster (Kunsthistorikerin)
Stefanie von Schroeter (Künstlerin)

Laufzeit

Die Präsentation war vom 3. Oktober 2025 bis zum 12. Juli 2026 auf einer Sonderfläche im Knoblauchhaus zu sehen.

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