Schatten Reich

Neue Nationalgalerie

Vom 29. Januar bis 5. Mai 2027 zeigt die Sonderausstellung als Leihgaben aus unserer Sammlung unter anderem Werke von Jeanne Mammen.

Neue NationalgaleriePotsdamer Straße 50, Berlin-Tiergarten
© Staatliche Museen zu Berlin | Foto: David von Becker

Ausstellung

29.01.–02.05.2027

Die andere deutsche Kunst 1933-1945

Die Ausstellung „Schatten Reich“ lenkt die Aufmerksamkeit auf jene Künstler:innen, wie Willi Baumeister, Jeanne Mammen oder Alexej von Jawlensky, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 trotz künstlerischer Diffamierung und fehlender Ausstellungsmöglichkeiten in den 1930er und frühen 1940er Jahren ihre nichtgegenständliche Arbeit im nationalsozialistischen Deutschland fortsetzten – oder neu entwickelten.

Nach einer exemplarischen Vorstellung von Künstler:innen, die nach 1933 ins Exil gingen, darunter Kurt Schwitters, Paul Klee oder Wassily Kandinsky, werden in der Ausstellung vor allem Künstler:innen in den Blick genommen, die in Deutschland blieben und dort trotz der nationalsozialistischen Verfemung der Moderne künstlerisch tätig waren. Nur selten war ihr Festhalten an einer abstrakten Formensprache ein bewusster Akt des Widerstands gegen die nationalsozialistische Kulturpolitik. Die Beweggründe waren vielfältig.

Angefangen von den mythisch abstrakten Arbeiten Willi Baumeisters oder Fritz Winters, über die expressiven Arbeiten von Alexej von Jawlensky und Jeanne Mammen, den experimentellen Fotografien von Marta Hoepffner, den organischen Skulpturen von Karl Hartung und den abstrakten Textilarbeiten von Woty Werner bis hin zu den geometrischen Konstruktionen des Dresdners Hermann Glöckner oder denen der vormaligen Bauhäuslerin Ella Bergmann-Michel, zeigt sich die große Vielfalt an abstrakten Ausdrucksformen während der NS-Zeit in Deutschland.

Text: Neue Nationalgalerie

Über die Ausstellung

Ort
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10178 Berlin (Tiergarten)

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