Tapetenwechsel

Migration und Mobiliar seit 1960

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Die Ausstellung widmet sich dem Wohnen in der Einwanderungsstadt, der „Arrival City“. Sie zeigt, wie Menschen ankommen und sich einrichten. An Möbeln, persönlichen Dingen und Geschmack wird sichtbar, wie aus einem vorläufigen Ort ein Zuhause wird. Dabei geht auch um soziale Erfahrungen.

Ort
Ephraim-Palais
Poststraße 16
10178 Berlin

Öffnungszeiten
Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen

Eintritt
7 Euro (Einzel-Ticket) | 15 Euro (Kombi-Ticket*) | Eintritt frei (unter 18 Jahren oder mit Ermäßigung

* Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Nikolaikirche, Ephraim-Palais, Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnungen bewahren Erinnerungen und geben ein Gefühl von Zuhause. In der Migration ist Wohnen oft von Neuanfängen, provisorischen und kreativen Lösungen geprägt. Dabei wird sichtbar, wie Menschen ankommen und sich Schritt für Schritt ein neues Zuhause schaffen.

Gastarbeiterlager, Ruhrgebiet, 1974
© Ruhr Museum, Essen | Foto: Manfred Vollmer
Nach dem 2. Weltkrieg war Wohnraum in Deutschland knapp. Viele Arbeits-Migrant:innen fanden zunächst keine eigene Wohnung. Sie lebten in Wohnheimen, Baracken, Gartenhäusern oder maroden Gebäuden. Oft waren die Räume eng und boten wenig Privatsphäre.

Auch Vertragsarbeiter:innen in der DDR und viele Asylsuchende in den 1990er Jahren wohnten in Unterkünften auf Zeit. Für viele Menschen begann das Leben in Deutschland daher mit einem Wohnen im Provisorium – zwischen Ankommen, Unsicherheit und dem Wunsch nach einem Zuhause.
Migration bedeutet auch, sich einen neuen Alltag einzurichten. Ein Tisch, ein Vorhang oder ein Sofa sind mehr als Gebrauchsgegenstände. Sie erzählen von Gewohnheiten, Wünschen und Zugehörigkeit. Zugleich zeigen Mietverträge, Briefe oder Hausordnungen, dass Wohnen immer auch von politischen und sozialen Fragen geprägt ist. Doch selbst unter schwierigen Bedingungen schaffen sich Menschen Orte, die sie ihr Zuhause nennen können.
Zwei Stühle, mit eingeritztem Namen und Botschaften, undatiert
© DOMiD, Köln

Die Ausstellung „Tapetenwechsel“ ist Teil eines Themenschwerpunkts am Berlin Museum zur Geschichte der Migration. Dazu gehört auch die am 10. September 2026 beginnende Ausstellung „Geteiltes Leben“ im Ephraim-Palais. Sie zeigt Kunst im Zusammenhang mit Migration und Exil seit den 1970er Jahren.
 
Gast-Kurator:innen: Burcu Dogramaci und Manuel Gogos

Gefördert durch:

Programm

Barrierefreiheit

Tickets

Museums-Eintritt

Kombi-Ticket
15 Euro
Gilt für unsere drei Museen im Nikolaiviertel (Nikolaikirche, Ephraim-Palais, Knoblauchhaus) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (bitte Öffnungszeiten beachten)
 
Einzel-Ticket
7 Euro
Tagesticket für das Museum
 
Eintritt frei
Mit Ermäßigungsnachweis
Für Kinder & Jugendliche unter 18 Jahren, Studierende, Azubis, FSJ-/FÖJ-/BFD-Leistende, Berlin-Ticket-S-Inhaber:innen, Schwerbehinderte (mind. 50 % GdB) sowie deren anerkannte Begleitperson, Geflüchtete (mit gültiger Arbeits- bzw. Aufenthaltsgenehmigung/eAT sowie ukrainischem Pass oder gültiger Aufenthaltsgenehmigung der Ukraine), Empfänger:innen von Transferleistungen (Bürgergeld, ALG I), Inhaber:innen der Ehrenamtskarte Berlin-Brandenburg, Inhaber:innen von Super-Ferienpass / Berliner Familienpass, ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V. (außer Museumsdorf Düppel), des Fördervereins Museumsdorf Düppel e. V., des Förderkreises Museum Knoblauchhaus e. V. sowie Medien-Vertreter:innen mit gültigem Presseausweis.

Info & Service

Öffnungszeiten

Di – So | 10 – 18 Uhr (auch an Feiertagen)
Mo geschlossen

abweichende Öffnungszeiten:
Sa | 29.08. | 10 – 2 Uhr (Lange Nacht der Museen)
Do | 24.12. | geschlossen (Heiligabend)
Fr + Sa | 25. + 26.12. | 12 – 18 Uhr (1. + 2. Weihnachtstag)
Do | 31.12. | geschlossen (Silvester)
Fr | 01.01.2027 | 12 – 18 Uhr (Neujahr)

Es gilt die Besuchsordnung der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Museums-Shop

gleiche Öffnungszeiten wie das Museum

Anfahrt

Poststraße 16
10178 Berlin

Kontakt

Infoline
030 240 02 – 162
Mo – Fr | 10 – 18 Uhr
E-Mail schreiben

Dauerausstellung

Besuchen Sie auch unsere große Berlin-Ausstellung im 1. und 2. Obergeschoss des Museums Ephraim-Palais!

Das Plakatmotiv zur Ausstellung
© Stadtmuseum Berlin | Fotos: Philip Myrtop auf Unsplash, Rolf Goetze, Cecil F. S. Newman, Marlene Leppänen auf Pexels, Harry Croner, Raimund Franke, unbekannte:r Fotograf:in, Cottonbro Studios auf Pexels, Walter Schulze, Leonore Schwarzer und Vindhya Chandrasekharan auf Pexels | Lithografie: unbekannte:r Künstler:in | Druck: Groupe Dejour

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